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Kommissar Piebalgs billigt Arbeitsprogramm der TEN-E-Koordinatoren Adamowitsch und Mielczarski

30/11/2007

Dieser Artikel basiert auf einer Pressemeldung der Europäischen Union vom 30/11/2007.

Energiekommissar Andris Piebalgs hat heute dem Arbeitsprogramm von Georg Wilhelm Adamowitsch, Koordinator für die Anbindung der Offshore-Windkraft in Nordeuropa, und Wladydlaw Mielczarski, Koordinator für die Stromverbindung zwischen Deutschland, Polen und Litauen, zugestimmt.

Adamowitschs Hauptaufgabe ist es, die Anbindung der Offshore-Windenergieanlagen in der Nord- und Ostsee an das kontinentale Netz zu fördern.

Mielczarski ist vor allem dafür verantwortlich, im Interesse einer verbesserten Gesamtkapazität und Verbindungsstabilität den Elektrizitätsverbund zwischen Deutschland, Polen und Litauen zu beschleunigen.

„Die Isolation der baltischen Staaten, die sich energiewirtschaftlich noch immer in einer Insellage befinden, ist ein Problem, das dringend gelöst werden muss. Die Verbindung des litauischen und des polnischen Netzes ist für die Versorgungssicherheit und das reibungslose Funktionieren des Energiebinnenmarkts unerlässlich,“ erklärte Kommissar Piebalgs.

Zur Windenergie äußerte er sich weiter: „Das Vorhaben wird entscheidend dazu beitragen, den anvisierten Anteil der erneuerbaren Energien von 20 % an der Deckung des Gesamtenergiebedarfs bis 2020 zu erreichen. Besonders wichtig ist es, Lösungen vorzuschlagen, die sämtliche Beteiligten auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene zufriedenstellen, sowie die Entwicklung gemeinsamer europäischer Lösungen und Szenarien zu fördern.“

Die Offshore-Windenergieerzeugung wird die Ansprüche an die Kapazität und Leistungsfähigkeit des Elektrizitätsnetzes im Nord- und Ostseeraum weiter erhöhen. Wie Adamowitsch betonte, sind umfassende Konsultationen der nordeuropäischen Mitgliedstaaten, der betroffenen nationalen Regulierungsbehörden sowie der Übertragungsnetzbetreiber erforderlich. „Es ist klar, dass wird die Fragen der Windenergieerzeugung und -übertragung gleichzeitig behandeln müssen,“ sagte er.

„Der Aufbau der Stromverbindung zwischen Polen und den baltischen Staaten bringt der gesamten Region entscheidende Vorteile,“ erklärte Prof. Mielczarski bei der Vorstellung seines Arbeitsplans für die kommenden Monate.

Bei dem Projekt traten im Laufe der Jahre immer wieder erhebliche Schwierigkeiten auf. Hauptgründe für die Verzögerungen waren Änderungen im Projektumfang sowie mangelnde Abstimmung zwischen den beiden Seiten. Wirkliche Fortschritte lassen sich nur erzielen, wenn alle beteiligten Mitgliedstaaten zusammenarbeiten.

Quelle: Europäische Kommission.