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Nr. 13


Obsolescence Management --- IHS als Mitglied in der COG


Mit großem Erfolg startete die hochkarätige Gründungsveranstaltung der Component Obsolescence Group (COG) Deutschland am 3. März 2004 in München.

Unter Obsolescence (unzeitgemäß, veraltet) ist in der Fertigungsindustrie die Nichtverfügbarkeit von Teilen, Baugruppen oder Systemkomponenten zu verstehen, die aufgrund abgekündigter Bauelemente oder aufgekündigter Softwareunterstützung eingetreten ist.

Für Hersteller von langlebigen Gütern mit Produktlebenszyklen von etwa zehn bis über 30 Jahren entstehen in solchen Fällen oft sehr hohe Beschaffungs- oder Wiederbeschaffungskosten. Für die Lieferanten abgekündigter Komponenten stellt Obsolescence eine ernste und manchmal schwer lösbare Herausforderung dar.

Die COG nimmt sich folgender Aufgaben an:

  • Diskussion von Themen zur Component Obsolescence
  • Analyse und Identifikation verschiedener Annäherungen an Obsolescence
  • Darstellung und Umsetzung der Vorteile von aktivem Obsolescence Management
  • Durchführung von Trainings im Bereich Obsolescence Management
  • Organisation von Konferenzen und Messen auf nationaler und internationaler Ebene

IHS hat sich als Mitgründer und ordentliches Mitglied der Component Obsolescence Group (COG) in Deutschland das Ziel gesetzt, Mitgliedern und Kunden Informationen und Lösungen an die Hand zu geben, um den Risiken und Kosten von Obsolescence effizient entgegen zu wirken.

Als Zielgruppen für Obsolescence Management sieht man in der Regel einzelne Betriebsstätten von Unternehmen, die Komponenten liefern oder als OEM verbrauchen. Die einschlägigen Industriebranchen sind Verteidigung, Luft- und Raumfahrt, Bahnindustrie, Kernenergie, Medizintechnik, Automotive und Telekommunikation.

Die nächsten Veranstaltungen der COG in Deutschland sind im Veranstaltungskalender zu ersehen.