HAZMAT-Lösung für die Umsetzung der RoHS- und WEEE-Richtlinien
IHS hat den dringenden Bedarf für einen Zugang zu Daten über gefährliche Substanzen (HAZMAT) erkannt, insbesondere im Zusammenhang mit der EU-Richtlinie zur Beschränkung gefährlicher Substanzen (RoHS) und der EU-Richtlinie über Schrott von Elektro- und Elektronikaltgeräten (WEEE), die von Herstellern das Rezyklieren und die Entsorgung von Produkten verlangt, die die RoHS nicht einhalten. Die Umsetzung war mit dem Jahr 2006 befristet und IHS bietet daher eine umfassende Lösung für HAZMAT-Daten im Zusammenhang mit diesen Richtlinien an, damit Produzenten und Hersteller sie leichter umsetzen können.
IHS sammelt und standardisiert HAZMAT-Daten gemäß den spezifischen Anforderungen und Verpflichtungen eines Kunden, insbesondere diejenigen, die in den EU-Richtlinien RoHS/WEEE angeführt werden, zusätzlich zu anderen Sicherheits- und Regelvorschriften. IHS bietet auch Dienstleistungen und Software für die Integration in Unternehmens- und Bauteilverwaltungsanwendungen sowie laufende Instandhaltungssysteme an. Als Basis unserer Lösung stellt IHS eine HAZMAT-Informationsdatenbank für bestehende und zukünftige Kunden bereit.
Überblick über die EU-Richtlinien zur Beschränkung gefährlicher Substanzen (RoHS) und Schrott von Elektro- und Elektronikaltgeräten (WEEE)
Im Januar 2003 veröffentlichte die Europäische Union zwei wichtige Dokumente - Die Richtlinie 2002/95/EC beschränkt den Einsatz bestimmter gefährlicher Substanzen in elektrischen und elektronischen Bauteilen, die Richtlinie 2002/96/EC beschäftigt sich mit Schrott von Elektro- und Elektronikaltgeräten. (Richtlinie 2003/108/EC, Ausgabe Dezember 2003 mit einem Zusatz 2002/96/EC.)
Die EU-Richtlinien regeln das stark zunehmende Volumen von Schrott aus elektrischen und elektronischen Geräten und wurden im Zusammenhang mit den Maßnahmen der EU für Deponien und Abfallverbrennung erlassen.
Gemäß den Richtlinien sind Produzenten für das Rezyklieren von elektrischen und elektronischen Bauteilen verantwortlich und müssen bei der Planung neuer Geräte die Entsorgung einbeziehen. Ab Juli 2006 müssen nun Produzenten Ersatz für Schwermetalle wie Blei, Quecksilber, Cadmium und sechswertiges Chrom sowie für Brandhemmer wie Polybromin-Biphenyl (PBB) und Polybromin-Diphenyläther (PBDE) für neu auf dem Markt eingeführte elektrische und elektronische Geräte finden.
Die Trends zur Regulierung elektrischer und elektronischer Materialien und ihrer Entsorgung haben auch die USA erreicht. Im September 2003 beschloss der Bundesstaat Kalifornien das Gesetz Electronic Waste Recycling Act, mit dem ein System für die Reduktion, Sammlung und Rezyklierung von elektronischem Schrott eingeführt wurde.
Die Bestimmungen dieses für die Hersteller geltenden Gesetezes über die Rezyklierung von Elektronikschrott aus 2003 lauten wie folgt:
- Reduktion von gefährlichen Substanzen in bestimmten Elektronikprodukten, die in Kalifornien verkauft werden
- Richtlinie zur Einrichtung von Vorzugsbedingungen für den Einkauf umweltverträglicher elektronischer Geräte durch Behörden
- Verpflichtung zur Berichterstattung über Verkaufsvolumina von gefährlichen Substanzen in bestimmten Elektronikprodukten, die in Kalifornien verkauft werden
Andere US-Bundesstaaten und Länder werden die Fragen der Schwermetalle und anderer gefährlicher Substanzen in elektrischen und elektronischen Geräten ebenfalls angehen, da immer mehr Produkte dieser Art veralten und daher weggeworfen werden. In Japan gab die Japan Electronics and Information Technology Industries Association (JEITA) im Juni 2004 im Rahmen ihrer Initiative Japan Green Procurement Survey Standardization (JGPSSI) ein Dokument mit dem Titel "Guidelines for Standardization of Material Declaration" heraus.
IHS und Umsetzung von RoHS und WEEE
Nur IHS hat die Erfahrung mit der Verwaltung technischer Informationen und Inhalte, die eine umfassende HAZMAT- und RoHS/WEEE-Umsetzungslösung mit aktuellen Daten und Anleitungen ermöglicht. Als Branchenführer bei der Verwaltung von Kompatibilitätsdaten und Normen hat IHS Hunderttausende von Herstellerkatalogen konvertiert und mehr als 120 Millionen Aufzeichnungen über Bauteile gesammelt, einschließlich Parameterdaten für elektronische Bauteile und Befestigungen, Daten zur Logistik von Behörden und Produktkatalogdaten für alle wichtigen Betriebsmittel. IHS blickt auf langfristige Beziehungen mit Tausenden von Herstellern zurück, die zum Teil seit über 40 Jahren bestehen. So konnten Daten über wichtige Bauteile und Produkte gesammelt und ständig auf dem letzten Stand gehalten werden.
Die EU hat für ihre RoHS/WEEE-Richtlinien knappe Fristen gesetzt. Es muss gehandelt werden. Kontaktieren Sie IHS noch heute und fordern Sie mehr Informationen an bzw. verlangen Sie eine kostenlose Anforderungsanalyse.
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