IHS-Gefahrstofflösungskonzept für Deutschland in Übereinstimmung mit den RoHS- und WEEE-Richtlinien
Im März 2006 vollzog die Bundesregierung die Umsetzung der Richtlinie 2002/96/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. Januar 2003 über Elektro- und Elektronik-Altgeräte (Waste of Electrical and Electronic Equipment, WEEE Directive). Seitdem deutsche Haushalte Elektro- und Elektronikaltgeräte kostenlos zurückgeben können, sehen sich die Elektrogeräteproduzenten mit neuen Kosten im Zusammenhang mit der Sammlung und dem Recycling der Altgeräte konfrontiert.
Weitere Kosten und Beschränkungen entstehen im Zusammenhang mit der Einführung der EG-Richtlinie 2002/95/EG zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten (Union's Restriction of Hazardous Substances, RoHS Directive). Die Einhaltung solcher neuen alternativen Maßnahmen erfordert den Zugang zu zuverlässigen und geprüften „bleifreien“ Informationen zu Gefahrstoffen (Hazardous Materials/Substance, HazMat).
Zusammen mit den sich ändernden Gefahrstoff- und Umweltschutzvorschriften hat IHS seine führende Rolle bei Lösungskonzepten zu Gefahrstoffen ausgebaut und bietet deutschen Produktionsfirmen der Elektronikindustrie umfassende Informationen zur Einhaltung aller RoHS- und WEEE-Richtlinien. Das IHS-Lösungskonzept zu Gefahrstoffen bietet für jeden Produktlebenszyklus zentrale, Internetbasierte Hilfsmittel:
- Entscheidungshilfen bei Entwurf, Entwicklung und Herstellung
- Elektronik- und Bauteilverwaltung und -wartung
- Meldung über die Einhaltung der Gefahrstoff-, RoHS- und WEEE-Vorschriften
Kosten für Produktlebenszyklen von Elektronikgeräten mit einem soliden Gefahrstofflösungskonzept verringern
Für die Einhaltung der Umweltschutzinitiativen müssen Ingenieure doppelt so viele Bauteildaten wie zuvor bewältigen, wodurch unmittelbar Ressourcen verloren gehen. Das IHS-Gefahrstofflösungskonzept hilft seinen Anwendern beim Ausgleich dieses Verlusts mit effektiverer Datenrecherche und -verwaltung sowie -berichten sowohl für die Einhaltung der Vorschriften als auch für den gewöhnlichen Produktlebenszyklus.
Das IHS-Gefahrstofflösungskonzept erreicht die Kombination aus bleifreien und Bauteil-/Baugruppenverwaltungsdienstleistungen durch die nahtlose Integration aktueller umweltfreundlicher Daten mit erstklassigen Datenbank- und Service-Systemen für die Lieferung und Verwaltung von elektronischen Bauteil- und Baugruppendaten. Die elektronische Datenbank der IHS enthält allein Daten zu mehr als 14 Millionen wichtigen Bauteilen der Elektronikindustrie:
- 30 Eigenschaften je Bauteil (im Normalfall)
- zugehörige Dokumente und Datenblätter (aktuell und historisch)
- Produktänderungshinweise (PCNs), auch gefahrstoffbezogen
- ISO 9001-zertifiziert
80% der Produktzykluskosten elektronischer Produkte sind bereits während der frühen Entwurfsphase gebunden. Ein funktionierendes System zur vollständigen Abwicklung – von der Suche nach alternativen Bauteilen über die Prüfung und Dokumentation der Einhaltung von Umweltschutzinitiativen bis zur Anlage von Materialerläuterungen für die elektronischen Produkte – bedeutet damit verringerte Kosten durch gesteigerte Produktivität.
Risiken durch Umweltschutzinitiativen mit einer ausgereiften Lösung vermindern
Die Produktion von Elektronikgeräten, die nicht den heutigen Umweltschutzinitiativen entsprechen, führen zu deutlichen Geschäftsrisiken: entgangene Umsätze, technisch überholter Bestand, mögliche negative Verbraucherreaktionen, Geldbußen und mehr. Dabei sind die Bleifrei-Richtlinien der Europäischen Union erst der Beginn künftiger umweltschutzbedingter Beschränkungen der Elektronikindustrie. Mit dem IHS-Gefahrstofflösungskonzept lassen sich dagegen automatisch die notwendigen Aktualisierungen durchführen, die zur Einhaltung der RoHS-, WEEE- und anderer Umweltschutzinitiativen benötigt werden,; dazu gehören beispielsweise:
- die Joint Industry Group (JIG) Level A- und B-Stoffe
- der California Electronics Waste Recycling Act
- die Altfahrzeug-Richtlinie (End-Of-Life-Vehicle, ELV)
- die Japan Green Survey Standardization Initiative (JGPSSI)
Mit dem IHS-Gefahrstofflösungskonzept kann sich der Anwender ganz auf bestimmte Gefahrstoffbestimmungen für die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb der elektronischen Produkte konzentrieren. So ermöglicht die IHS-Gefahrstoff-Schnittstelle beispielsweise die flexible Auswahl der entsprechenden JGPSSI-Beschränkungen für die Entwicklung elektronischer Bauelemente für den Export nach Japan oder auch die entsprechende Auswahl anderer Beschränkungen gleichgültig ob RoHS, WEEE oder HazMat.
Stellen Sie die Einhaltung der HazMat-, RoHS- und WEEE-Richtlinien sicher
Der Erhalt der EU-Märkte ist für deutsche Elektronikproduktionsunternehmen (überlebens-)wichtig. Das IHS-Gefahrstofflösungskonzept liefert Ihnen zuverlässig die notwendigen aktuellen Daten, leistungsfähige dynamische Zuordnungen und flexible Berichte zur sicheren Einhaltung von Gefahrstoff- und anderen Umweltschutzrichtlinien und bietet Ihnen damit zugleich einen Wettbewerbsvorteil.
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